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Die Kanarische Banane ist zwar kleiner als die sogenannte "Eurobanane" aus Latein- und Südamerika – dafür schmeckt sie umso besser!
Kanarische Bananen sind die bessere Wahl: Klein, kompakt, natürlich gereift und unter "normalen" Arbeits-bedingungen in der Europäischen Union produziert. Ausserdem lassen immer mehr Bauern die Pestizide weg, weil sie festgestellt haben, dass sie mehr kosten als nutzen.






Wir brauchen Ihnen hier nichts über die Notwendigkeit und den gesundheit-lichen Nutzen von pflanzlichen Ölen zu erzählen ....
Wohl aber von dem köstlichen Geschmack unserer Avokados, die in dem nicht wirklich etwas mit der wässrigen masse zu tun haben, die Sie in deutschen Supermärkten bekommen.



Das köstliche Meersalz von Süden der Insel ist übrigens in mehreren Berliner Biomärkten erhältlich!
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Landwirtschaft, Tourismus, Wasser, Verkehr
Landwirtschaft
Die für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Flächen sind begrenzt, da sowohl in den tiefen Schluchten im Norden als auch in den Kraterlandschaften des Südens kein Ackerbau möglich ist.
Und obwohl die klimatischen Bedingungen in vielen Gegenden der Insel für den Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse günstig sind, ist die Wasserversorgung häufig ein Problem.

In der Vergangenheit setzte man vor allem auf den Anbau von Monokulturen. Besonders verbreitet ist seither die kanarische Banane, für deren Anbau besonders viel Wasser notwendig ist - bis zu zehnmal mehr als für andere Agrarprodukte. Da sie jedoch aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer hohen Produktionskosten seit Jahren auf den Weltmärkten schwer verkäuflich ist, steckt der Bananenanbau auf La Palma seit einigen Jahren in der Krise.
            Damit ergeht es den Bananen wie schon zuvor dem Zuckerrohr oder dem Wein: sie können in anderen Regionen der Welt deutlich kostengünstiger produziert werden.

Wurde der Anbau der Bananen lange Zeit sogar noch staatlich subventioniert, weicht man nun zunehmend auf andere Anbauprodukte wie Avocados, Ananas und Papayas aus. Der Anbau von Kartoffeln und Tomaten ist auch weit verbreitet. Doch können diese mit billiger ausländischer Konkurrenz ebenfalls nicht mithalten, so dass auch hier wie bei fast allen anderen landwirtschaftlichen Produkten ein großer Teil importiert wird.

Die Massenproduktion von Agrarprodukten stößt auf La Palma somit nicht nur wegen der räumlichen Beschränkungen und der prinzipiellen Knappheit von Wasser an ihre Grenzen. Sie ist auch in anderen Gegenden der Welt deutlich kostengünstiger.
            In den Gegenden der Insel, wo Landwirtschaft möglich ist und betrieben wird, sind die Böden bereits häufig durch den Anbau von Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden verdorben. Sind die Anbauflächen durch den Einsatz von Pestiziden verseucht, dauert es teilweise Jahrzehnte bis sich die Böden regeneriert haben. Eine Erkenntnis, die sich auch in der palmerischen Landwirtschaft erst langsam durchgesetzt hat.

Fruchtbare und nährstoffreiche Erde ist also trotz der günstigen klimatischen Bedingungen ein rares Gut auf La Palma. Da die Landwirtschaft mit einem Anteil von rund 30 Prozent der Beschäftigten immer noch den größten Wirtschaftszweig auf La Palma ausmacht, kommt sie nicht umhin, mit den vorhandenen Ressourcen in Zukunft sorgfältiger und schonend umzugehen.

Tourismus
Bereits im Jahr 1890 gab es auf La Palma mehrere Hotels, denn vor allem die Erholung suchenden Engländer frequentierten Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts gern die westliche Kanareninsel.
Doch schon wenige Jahrzehnte später ging es mit dem Tourismus auf La Palma bergab, bis er in den 1960er Jahren fast ganz zum Erliegen kam.

Erst in den 1970er Jahren und mit der Öffnung Spaniens nach dem Ende der Franko-Ära Anfang der 1980er Jahre profitierte La Palma ein wenig vom wachsenden Massen- und Chartertourismus auf den beiden Kanareninseln Teneriffa und Gran Canaria.

Nach der Erweiterung des palmerischen Flughafens für den internationalen Charterverkehr konnte La Palma im Tourismusbereich kräftige Zuwachsraten verzeichnen, dabei zieht es besonders zahlungskräftige Individualtouristen an.
            Ambitionierte Versuche, den Massentourismus auf La Palma zu etablieren sind hingegen bisher kaum erfolgreich gewesen. Es gibt nur wenige größere Hotels, nach wie vor werden vorwiegend Ferienwohnungen in kleineren Häuschen vermietet.
            Dabei setzt La Palma auf den so genannten „Turismo rural“, dem ländlichen Tourismus: ehemalige kanarische Bauernhäuser im Hinterland und im Norden der Insel werden behutsam und stilecht saniert und anschließend als Ferienhäuser vermarktet.

Die meisten Touristen zieht es in den Badeort Puerto Naos, in der Nähe von Los Llanos im Westen der Insel, und nach Los Cancajos auf der Ostseite.
            Die Inselverwaltung und Umweltschutzorganisationen sind sich seit Jahren über die weitere Ausweitung des Bettenangebotes uneinig und auch die Wasserknappheit der Insel bremst die Expansionspläne im Massentourismus.

Neben der Landwirtschaft und dem Tourismus spielen Handwerk und Industrie auf La Palma nur eine untergeordnete Rolle. Die Insel besitzt lediglich einige kleine Betriebe, die Landwirtschaftsprodukte weiterverarbeiten bzw. Baustoffe oder Kunsthandwerk herstellen, sowie ein paar Baufirmen, die dank des Tourismus in den letzten Jahren eine kräftige Nachfrage zu verzeichnen hatten. Mit dem Wirtschaftskrise fand dieser Bauboom jedoch ein jähes Ende.
            Der Export von La Palma beschränkt sich weitgehend auf Agrarprodukte. Die Insel hat eine negative Handelsbilanz, d. h. es wird weit mehr ein- als ausgeführt. Dreiviertel der Lebensmittel müssen importiert werden, auch Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, ebenso etwa 80 Prozent des Bedarfs an tierischen Produkten.
            Andere wichtige Importwaren, die zum größten Teil das spanische Mutterland liefert, sind Rohöl, Konsumgüter und Kraftfahrzeuge.

Wasser
Ein großer Teil der Niederschläge, die sich in den Barrancos sammeln, fließt ungenutzt ins Meer.
Oberflächenwasser ist auf La Palma faktisch nicht vorhanden, Stauseen gibt es nur im Norden der Insel und Tiefenbohrungen sind selten erfolgreich, auch ist der Grundwasserspiegel in den letzten Jahren stark abgesunken.
            Einen immensen Teil des aus den Bergen abgeleiteten und in riesigen Anlagen gespeicherten Wassers verschlingt überdies die Landwirtschaft. Wasser ist daher auch auf La Palma ein kostbares Gut und ein entscheidender Wirtschaftsfaktor.

Verkehr
Mittlerweile ist das Straßennetz auf La Palma gut 1.200 Kilometer lang.
Alle Hauptstraßen sind asphaltiert und, wenn auch kurvenreich, in gutem Zustand. Lediglich einige abgelegene Ortschaften im Inselnorden sind nur über Erd- oder Betonpisten zu erreichen.
            Ein etwa 180 Kilometer langer Straßenring (Kartenbezeichnung LP-1 und LP-2) umläuft die gesamte Insel (Santa Cruz–Los Cancajos–Mazo–Fuencaliente–Los Llanos–Tijarafe–Puntagorda–Barlovento–San Andrés–Puntallana–Santa Cruz), weiterhin verbindet eine rund 35 Kilometer lange Straße (Kartenbezeichnung LP-3) über zwei Tunnel den Osten mit dem Westen der Insel (Los Llanos–Los Cancajos).
            Eine dritte Straße verbindet den Osten mit dem Nordwesten der Insel (Kartenbezeichnung LP-4) und führt über den höchsten Berg von La Palma – den Roque de los Muchachos.

Nahezu alle großen Ortschaften sind per Bus erreichbar, doch nicht alle Linien verkehren im Stunden- bzw. Halbstundentakt.

Die Bucht der Hauptstadt Santa Cruz wird schon seit der Eroberung der Insel durch die Spanier als Hafen genutzt.
            Heutzutage verkehren diverse Fährverbindungen zu den Nachbarinseln und zum spanischen Festland. Auch der aufwendig ausgebaute Hafen an der Westküste in Puerto de Tazacorte war vorübergehend mit einer Verbindung zur Insel Teneriffa an den Fährverkehr angeschlossen.

Der ehemalige Flughafen bei Breña Alta wurde 1970 mit der Fertigstellung des südlich von Santa Cruz de La Palma gelegenen neuen Flughafens La Palma still gelegt. Seit 1987 ist Santa Cruz de La Palma (SPC) damit der sechste internationale Flughafen der Kanarischen Inseln.
            Er wird regelmäßig von mehreren europäischen Charter- und Liniengesellschaften angeflogen und es gibt tägliche Linienverbindungen zu den Nachbarinseln und zum europäischen Festland.

Seit 2008 wurde der Flughafen deutlich erweitert, das neue Flughafenterminal wurde im Juli 2011 eröffnet.
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