Für
jeden, der sich beim Schwimmen im Pool entspannen
und erholen möchte, ist neben der Reinheit
und Klarheit des Wassers ein weiterer Faktor
von wesentlichem Interesse: der isotonische
Zustand.
Ist das Wasser in isotonischem Zustand,
entspricht es dem gleichen osmotischen Druck
des Blutserums und anderer Körperflüssigkeiten.
Damit ist der Druck auf jeder Seite der Membrane
der Körperzelle gleich.
Es gibt keine Übertragung von Flüssigkeiten
über die Membrane in die Zelle oder umgekehrt.
Dies ist der als Optimum anzustrebende Zustand
für ein Wohlbefinden im Pool, abgesehen
von den individuellen Ansprüchen der Wassertemperatur.
Ein Pool, der mit einer Konzentration von 9
g/l Meersalz aufbereitet wird, befindet sich
in "isotonischem" Zustand. Eine Salzkonzentration
ab 6 g/l kann bereits als ausreichend betrachtet
werden, die Vorteile zu genießen.
Straffen oder runzeln der Haut an den Fingerkuppen
sowie an der Unterseite der Zehen, Irritationen
der Augen sind deutlich reduziert im Vergleich
zu salzfreiem Wasser. Kinder, die sich bekannterweise
am längsten im Wasser aufhalten, profitieren
davon am meisten.
Im Gegensatz dazu sind die Begriffe:
in diesem Zusammenhang bekannt.
Salz ist ein Naturprodukt und in riesigen Mengen
vorhanden und damit die umweltfreundlichste
Variante, einen Pool optimal zu betreiben.
Hippokrates schrieb schon vor über 2000
Jahren über die Heilkraft des Meeres. Salz
in allen Formen spielt in der Medizin auch heute
eine bekannte und wichtige Rolle. Die desinfizierende
Wirkung von Salzlösungen ist in der Medizin
lange bekannt und angewandt.
Personen mit Chlor-Akne oder Hauterkrankungen
(Dermatitis, Neurodermitis) brauchen im Regelfall
nicht auf das Baden im Pool zu verzichten. Bereits
das Baby im Mutterleib schwimmt in einer salzhaltigen
Lösung.
Die durch die Salzkonzentration und dem daraus
gewonnenen Desinfektionspotential ist der Einsatz
von Chemikalien zur Algenbekämpfung unnötig
und ist damit ein weiterer Schritt in die Richtung
gesundes Baden.
Die einfach einstellbare, gleichmäßig
dem Bedarf angepaßte Desinfektionswirkung,
erreicht durch ein Salzwassersystem, ist ein
weiterer Aspekt für die Wasserqualität
und der erreichbaren Wellness. PyLyS, S. Fuchs
Funktionsweise
Beim Durchfließen einer Elektrodenzelle
wird aus dem leichten Salzwasser durch Elektrolyse
die zur Entkeimung des Beckenwassers benötigte
"unterchlorige Säure" gebildet.
Dazu sind in der Elektrolysezelle speziell behandelte
Titanplatten eingebaut. Nach dem Desinfektionsvorgang
bildet sich wieder neues Salz, das wieder für
den Elektrolyseprozeß verwendet wird.
Daher kann der Salzverlust nahezu vernachlässigt
werden. Eine Verringerung des Salzgehaltes ergibt
sich im Wesentlichen durch die Filterrückspülung.
Ein komplettes Salzwassersystem besteht aus
der Elektrodenzelle, auch als Elektrolysezelle
bezeichnet, und der Steuereinheit. Abhängig
vom ausgewählten Gerätetyp wird die
Elektrodenzelle mit wenigen Handgriffen in die
Verrohrung Ihres Schwimmbades eingebaut oder
einfach in das Schwimmbecken gehängt.
Über ein Steuerkabel ist sie mit der Steuereinheit
verbunden, die die benötigte Kleinspannung
erzeugt. Hier befinden sich auch die Bedienungselemente
für die einfache Einstellung der Geräte.
Weitere Informationen, Geräte und Einbau
durch die Firmen:
Mantenimiento de CONTACTO S.L. und PyLyS.
Aus: La Palma Info
Nr. 17 Winter/Frühjahr 2001