Manche
Gesellschaften haben Rohre verlegt, die nur
ihr eigenes Wasser leiten.
Andere Gesellschaften tun sich zusammen
und führen von einem gewissen Punkt an
ihr Wasser in Gemeinschaftsleitungen. Das hat
den Vorteil, daß das Wasser eher überall
hinkommen kann.
Der Nachteil besteht darin, daß die spätere
Verteilung kompliziert ist, denn die Rechte
der einzelnen Gesellschaften sind in der Regel
mengenmäßig verschieden. Um laufende
Kosten, die durch die Anstellung von Personal
und die Unterhaltung der Leitungen entstehen,
zu decken, wird von jedem Aktieninhaber ein
jährlicher Obolus von ein paar Euro verlangt.
Zudem gibt es Gesellschaften, die Rohre verlegt
haben, nur um Wasser weiterzuleiten. Welches
Wasser aus welchen Förderungen durch diese
Leitungen läuft, ist dabei zweitrangig.
Das sogenannte Durchlaufrecht (sog. pase) ist
ähnlich erworben wie beim Bau von Galerien,
und auch in diesen Fällen muß jährlich
etwas bezahlt werden für die laufenden
Kosten.
Wieder andere Gesellschaften kaufen Wasser,
führen es durch von ihr verlegten Leitungen
und verteilen und verkaufen es am Ort, wo es
gebraucht wird.
Aus: La Palma
Info Nr. 18, Jahresausgabe 2001 - 2002