Nur
wo es Wasser gibt, entsteht Leben.
Alles Leben kommt aus dem Wasser; wir bestehen
zum größten Teil aus Wasser (75%) und
unser Körper fühlt sich am wohlsten
im Wasser. Kein geringer Anlass, sich des Themas
anzunehmen.
Und so fühlten wir uns verpflichtet, möglichst
umfassend zusammenzutragen, was La Palma und das
Wasser verbindet.
Gleich vorweg: es besteht Anlass zur Freude!
Bohrende Fragen und kritische Untersuchungen
haben eine erstaunlich gute Trinkwasserqualität
bezeugt. Das Wasser ist zwar arm an Mineralien,
die muß man sich woanders holen, aber
alle Proben waren ohne negative Befunde.
Weder Schwermetalle noch Hormone oder Pestizide,
nicht mal Keime konnten nachgewiesen werden.
Zumindest das getestete Wasser in Los Llanos
und El Paso weist Nitratwerte unter den strengen
Euronormen auf.
Auch die gemessenen Härtewerte waren überwiegend
günstig - also weich mit wenig Kalkanteil.
Natürlich handelt es sich nur um willkürliche
Stichproben und Momentaufnahmen. Individuelle
Verhältnisse (z.B. längeres Zwischenlagern
in unreinen Tanks oder Verunreinigungen der
Leitungssysteme nach starken Regenfällen)
können das Bild für den einzelnen
Verbraucher total verändern.
Wer auf der sicheren Seite sein will und nicht
die Kosten scheut oder ohnehin minderwertiges
Wasser hat, ist auf Wasseraufbereitung angewiesen.

Während im ersten Teil die Wasserqualität
im Vordergrund unserer Abhandlung stand, haben
wir uns hier bemüht, akribisch und systematisch
die Verteilung des kostbaren Nass´ zu
beschreiben.
Zugegeben, eine kleine Zumutung für den
Leser, sich in dieser Detailfreude damit zu
befassen. Aber die Wichtigkeit des Themas und
die häufigen kleineren und größeren
Ärgernisse im Zusammenhang mit der Wasserverteilung
haben uns dazu bewogen.
Schließlich können wir von der Firma
CONTACTO davon ein Lied singen und hoffen, nach
dem so geschaffenen Verständnis, auch mal
andere Lieder anstimmen zu können.
Aus: La Palma Info
Nr. 17 Winter/Frühjahr 2001 und Nr. 18,
Jahresausgabe 2001 - 2002