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1. Dezember begann offiziell der 2. Wettbewerb
im Gleitschirmfliegen auf La Palma, einem Wettkampf,
der vor einem Jahr eine große Anzahl an
Teilnehmern aufweisen konnte.
Die Insel bietet fantastische Möglichkeiten
für Paraglider, da die meteorologischen Gegebenheiten
fast ganzjährig frühlingshaftes Wetter
bescheren.

Der Nordostpassat bringt dabei immer wieder
neuen Schwung in die Höhen. Auch die steile
Küste und zahlreiche Landemöglichkeiten
machen La Palma zu einem attraktiven Gebiet für
Gleitschirmflieger.
Im Durchschnitt kann man 300 Tage im Jahr diese
Sportart auf der Insel ausüben. Es wundert
daher nicht, dass während der Präsentation
des 2. Gleitschirmwettbewerbs (Desafío
de Parapente) die große Teilnehmerzahl
von 115 Piloten aus aller Welt im letzten Jahr
hervorgehoben wurde und sogar der aktuelle Weltmeister
gekommen war. Man hofft somit für dieses
Jahr auf einen Zuwachs sowohl von Seiten der aktiven
Piloten wie auch der Zuschauer.
Letztere sollten sich bei Interesse die Abflugpunkte
merken: So kann von der Steilküste von Puerto
Naos, Los Campanarios (Cumbre Vieja), Las Indias,
El Time oder vom Wasserturmvon El Time, El Gallo
(neben dem Berg Birigoyo) und der Steilküste
von La Concepción oberhalb von Santa Cruz
gestartet werden.
Für die Landung sind folgende Punkte vorgesehen:
Puerto Naos, Puerto de Tazacorte, Vulkan San Antonio
und der Strand von Bajamar am Hafen in Santa Cruz.
Bis zum 10. November 2007haben die Teilnehmer
Zeit, ihre Punkte im Weitflug zu sammeln, um sich
für das anschließende Finale vom 1.
bis 8. Dez. 2007 zu qualifizieren, wenn die besten
50 Piloten um die Plätze kämpfen.
Als besonderer Anreiz locken die hoch dotierten
Prämien, die für eine Sportart wie das
Gleitschirmfl iegen ungewöhnlich hoch sind.
Insgesamt 24.000 Euro werden verteilt, von denen
allein 8.000 Euro dem Gewinner winken.
Leider begann der diesjährige Wettbewerb
sehr unglücklich. Zwei Unfälle mit Todesfolge
mussten bereits in den ersten Tagen verzeichnet
werden.
Zuerst ein Deutscher von 60 Jahren, der am Montag,
dem 4. Dezember über dem Berg von Puerto
Naos abstürzte. Darauf folgte am Nachmittag
des 5. Dezember der Absturz einer jungen Gleitschirmfliegerin,
die per Hubschrauber tot in der Nähe eines
kleinen Strandes in Tazacorte geborgen werden
musste.
Aus: D'Ocasión
N° 23 del 15-12-2006 |