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PALMERISCHE KÜCHE

Früchte & Honig

Früchte
Die meisten kanarischen Inseln besitzen sonnige, fruchtbare und von Quellen und Rinnsalen bewässerte Böden und wurden deshalb zum Eingewöhnungsgarten und notwendigen Zwischenhalt für subtropische Früchte, Blumen und Bäume bestimmt, die auf dem europäischen Kontinent gepflanzt werden sollen.
         Auf diesem regen botanischen Austausch gründet ein Grossteil des landwirtschaftlichen Reichtums des Archipels.

1863 beschrieb der Chemiker und Naturforscher José Luis Casaseca das Aridanetal auf La Palma als einen „wunderschönen Garten, in dem ich in freier Natur Palmen, Bananen, Papayas, Guajaven, Dalien und Orangen betrachtete, Bäume, Sträucher und Pflanzen aus Kuba neben der kastilischen Eiche, der Kastanie, der indischen und lybischen Platane, nebenn Rosen, Nelken, Levkojen, weissen Lilien, Rittersporn, Jasmin".
         Abschliessend bemerkte er, dass die Insel „wegen ihres ausgezeichneten Klimas und in einem einzigen Garten Pflanzen so vieler und so verschiedener Gebiete der Erde vereinigt".

Heute stellen die von der Banane angeführten Früchte aus subtropischen und gemässigten Breiten eine der kulinarischen Hauptattraktionen der Insel dar.
Avocados, Mangos, Kiwis, Cherimoyas, Papayas, Guajaven, Kaktusfrüchte, wilde Pfirsiche, Äpfel, Birnen, Feigen und Orangen werden an Märkten sowie in Geschäften verkauft.


Bienenhonig
Auf dieser Insel mit ihrer vielfältigen und reichen Flora — sei sie endemisch oder eingeführt — finden die Bienen ein wahres Paradies saftiger Nektare.
         Und so sind denn viele verschiedene Honigsorten mit unterschiedlichem Geschmack und Aroma im Angebot.
         Schon 1567 hielt der Portugiese Gaspar Frutuoso fest, dass im Gebiet der heutigen Gemeinde Mazo die Bauern „viel Weizen, Wein und Bienenhonig ernten".

Nach alter Tradition wird noch heute der Honig hergestellt, der in den Geschäften nicht zu verfehlen ist.

Aus: Palmerische Küche, Hrsg. Patronato de Turismo del Excmo. Cabildo Insular de La Palma

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