| "Nothilfe/Socorro"
leistet Einsatz in den Bergen, am Meer und in
sozialen Bereichen.
Im November 1989 ertrank am Strand von Puerto
Naos bei hoher Brandung ein junger Deutscher,
nachdem er zweieinhalb Stunden um sein Leben gekämpft
hatte.
Er starb unverschuldet. Eine unerwartet hohe Welle
riß ihn ins Meer.
Hunderte sahen zu und konnten nicht helfen, denn
jegliches Rettungsgerät fehlte.

Dieser tragische Unfall veranlaßte engagierte
Bürger, eine Organisation zu gründen,
die mithelfen sollte, ein effektives Rettungswesen
aufzubauen.
Inzwischen hat der gemeinnützige Verein "Nothilfe/Socorro"
200 Mitglieder und ist damit einer der mitgliederstärksten
Gruppierungen dieser Art auf den Kanaren.
In den zwölf Jahren seiner Existenz kümmerte
sich der Verein aktiv um die Verbesserung von
Rettungseinrichtungen am Meer und in den Bergen.
Dank des Einsatzes erfahrener Mannschaften konnten
in See- und Bergnot geratene Touristen geborgen
werden.
Das 120 PS starke, kentersichere Rettungsboot
des Roten Kreuzes wurde durch Spendengelder des
Vereins mitfinanziert.
Das Hauptziel von SOCORRO bleibt immer aktuell:
Vorbeugung und Vermeidung von Unfällen durch
Information und Aufklärung über die
Gefahren, die am Atlantik und in den Bergen drohen.
Durch die verstärkte Zuwanderung von Ausländern,
aber auch durch altersbedingte Probleme bereits
seit langem hier lebender Residenten haben sich
die Aktivitäten von Nothilfe La Palma zunehmend
in den sozialen Bereich verlagert: z.B. Hilfe
im Krankheits- und Todesfall, sowie Unterstützung
in Pflege- und Versorgungs-angelegenheiten.
Die Mitarbeit im Verein ist ehrenamtlich, trotzdem
entstehen Kosten, die von Mitgliedern und Spendern
aufgebracht werden müssen.
Der Jahresbeitrag beträgt nur 14,43 Euro.
Der Verein ist unabhängig und politisch nicht
gebunden.
Nothilfe/Socorro
Spendenkonto Nr. 11.768/7
bei der Banco Santander Central Hispano
Los Llanos de Aridane
Aus: La Palma Info
Nr. 18, Jahresausgabe 2001 - 2002 |