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Die Inselregierung und die einzelnen Gemeindeverwaltungen haben in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Badestrände sauber zu halten.
In Los Cancajos auf der Inselostseite mit seinen Hotelkomplexen wurden schon früh Maßnahmen getroffen, um den künstlich angelegten Badestrand in reinlichem und gefälligem Zustand präsentieren zu können.
Viel früher auch als in Puerto Naos kam man auf der Ostseite auf den Gedanken, beispielsweise Abfallkübel aufzustellen und diese auch zu leeren, wenn es Not tat. Hierfür brauchten die mit Badestränden gesegneten Gemeinden Los Llanos und Tazacorte auf der Westseite längere Überlegungszeiten.
Aber die Verleihung der Blauen Fahne der Europäischen Union für vorbildliche Strandanlagen an den Strand von Puerto Naos und den von Los Cancajos zeigt, daß sich die Anstrengungen gelohnt haben.
Zu denen gehört auch die Anschaffung einer Strandreinigungsmaschine durch die Inselverwaltung, die bei den einzelnen Stränden herumgereicht werden kann. Zum Glück für die Inselstrände liegt La Palma abseits der Öltankerroute zwischen dem afrikanischen Kap der Guten Hoffnung und Europa.
Daher kommen hier recht selten die gefürchteten Verschmutzungen mit Teerbatzen vor, unter denen andere kanarische Inseln desöfteren zu leiden haben.
Schon seit Jahren wird die Wasserqualität auf allen Kanarischen Inseln periodisch überprüft; dabei haben Puerto Naos und Los Cancajos immer gut abgeschnitten, selbst als letzterer Strand unter der Verschmutzung durch die nicht funktionierende Kläranlage der Inselhauptstadt zu leiden hatte.
Und ein Strand, der bedenkliche Wasserqualität haben mag, der im Hafenbecken von Tazacorte, wird im Zuge der begonnen Hafenerweiterung aufgegeben.
Aus: La Palma Info Nr. 17 Winter/Frühjahr 2001 |